Gebrauchte Computer – was es zu beachten gilt

Stellt der Kunde keine enormen Ansprüche an den Computer, so lohnt sich ein Gebrauchtkauf in aller Regel. Wenn es genügt, zuverlässig im Internet surfen zu können, die E-Mails zu checken, gewöhnliche Office-Programme zu nutzen und DVDs zu gucken oder Musik zu hören, so erfüllt ein guter Computer, der zwei bis drei Jahre alt ist, gewöhnlich seinen Zweck. Wichtig ist dabei, dass der Käufer über ausreichend Insiderwissen verfügt, um einen qualitativ hochwertigen Computer zu erkennen.
Zunächst einmal stellt sich die Frage, wo der Interessent den Computer kaufen sollte. Ähnlich verhält es sich wenn man beispielsweise einen Unfallwagen verkaufen möchte. Denn auch hier sind Marktplätze wie eBay eine beliebte Anlaufstelle. Doch um einen Fehlkauf zu vermeiden, sollte der Kunde sich zuvor intensiv über das Modell und über den Verkäufer informieren. Grundsätzlich ist zu empfehlen, nur Computer von bekannten Marken zu kaufen.
Die Ausstattung des gebrauchten Computers hängt maßgeblich vom Verwendungszweck ab. Die Prozessorleistung sollte bei 700 MHz aufwärts beginnen, damit man gewöhnliche Officeanwendungen problemlos nutzen und auch MP3- oder Videodateien wiedergeben kann. Generell gilt, je höher die Prozessorleistung, desto schneller der Computer – wobei sich die Unterschiede entsprechend auch im Preis bemerkbar machen. Doch auch der Arbeitsspeicher ist wichtig für eine zuverlässige und schnelle Funktionalität. Hier sollte der Nutzer bei Windows XP mindestens 256 MByte und bei Linux 128 MByte wählen. Interessenten an einem gebrauchten Notebook sollten bedenken, dass der Akku nach einigen Jahren wahrscheinlich kaum noch zu gebrauchen ist. Deshalb müssen zum Anschaffungspreis vom Computer noch die Kosten für einen neuen Akku gerechnet werden (zwischen 90 € und 180 €, Stand Mai 2011).
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