File Management – Bietet Vorteile auch im Heimbereich

file management

File ist der englische Ausdruck für Datei. Vieles rund um die Datei wird heute vom Computer automatisch erledigt: anlegen, öffnen, editieren, anzeigen, drucken, abspielen umbenennen, kopieren, löschen – es lässt sich mit einem oder zwei Mausklicks erledigen, ohne dass darüber nachgedacht werden muss, welcher Befehl dafür zuständig ist. Eine Datei öffnen – im Terminalfenster “open xxx” eingeben? Heute öffnet man das zuständige Programm, sucht mit dem Dateimanager die Datei und klickt sie an – schon ist sie zum Lesen oder Abspielen geöffnet. Der andere Weg ist genauso schnell: Man sucht mit dem Dateimanager die Datei, klickt sie an – und das Betriebssystem des PCs erkennt anhand der Dateiendung, mit welchem Programm die Datei zu öffnen ist.

Das File Management betrifft auch Gebiete, die zwar ebenfalls vom PC automatisch erledigt werden können, die man aber einrichten muss. Werden die Daten gesichert? Dies lässt sich mit dem File Management einrichten. Dann muss nur noch zum gewählten Zeitpunkt das Sicherungsmedium eingelegt werden. Hat man zu viel Überflüssiges auf dem Computer? Der PC löscht überflüssige Dateien automatisch zum vorgegebenen Zeitpunkt, zum Beispiel nach Schließung des Programms. Allerdings muss man die Datei in den Papierkorb ziehen – woher soll das Betriebssystem sonst wissen, was gelöscht werden darf? Auch innerhalb von Programmen, zum Beispiel einem E-Mail-Programm, sind Löschfunktionen implementiert, die den Erfordernissen entsprechend eingerichtet werden können.

Ein weiterer Bereich vom File Management ist die gelegentliche Defragmentierung bestimmter Windows-Partitionen. Bei Linux ist dies nicht notwendig. Es gibt für alle Betriebssysteme Programme, die Dateiduplikate – Dateien mit gleichem Inhalt – erkennen und löschen können, das schafft ebenfalls Platz auf der Festplatte. Für nur vorübergehend nötige Dateien benutzt man ein eigenes Verzeichnis. So weiß man bei Platzmangel sofort, wo man löschen kann. Dazu ist es auch nützlich zu wissen, wo das Betriebssystem oder Anwendungsprogramm löschbare temporäre Dateien (temp, tmp) ablegt.

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